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Anästhesiologie u. Intensivmedizin![]() Kontakt | Ambulanzen | | ![]() AnästhesieAnästhesie bedeutet wörtlich übersetzt „Schmerzfreiheit“ und beschreibt schon als Wort eine der Hauptaufgaben dieses Fachgebietes, nämlich den Patienten für eine notwendige Operation schmerzfrei zu machen. Die Aufgaben dieses Spezialfaches haben sich in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt und umfassen heute mehr als den Patienten für eine Operation nur „Schlafen zu legen“.
Was bedeutet nun eigentlich NarkoseNarkose bedeutet, den Patienten während einer Operation mit Schmerzmittel und narkotischen Substanzen zu versorgen, um den Eingriff in vollständiger Bewusstlosigkeit und Schmerzfreiheit zu ermöglichen.
All die technischen Möglichkeiten sind zuverlässig und unerlässlich, die Erfahrung und das Wissen unserer speziell geschulten Schwestern und Pfleger, sowie der Anästhesieärzte sind für die Sicherheit unserer Patienten das Wichtigste. Deshalb ist auch während der Patient „schläft“ der Anästhesist und eine Schwester im Operationssaal anwesend. Nach Ende der Operation wird die Narkose „ausgeleitet“, der Patient „erwacht“ und wird in den Aufwachraum gebracht, wo seine Vitalfunktionen kontrolliert werden und mögliche Schmerzen behandelt werden. RegionalanästhesieBei Patienten mit einer Regionalanästhesie, ist neben der obligatorischen Überwachung der Vitalfunktionen auch eine dauernde persönliche Betreuung des wachen Patienten selbstverständlich. Was ist ein „Kreuzstich“Kreuzstich fällt unter das Kapitel Regionalanästhesie, was bedeutet, dass gewisse Regionen durch Nervenblockaden völlig schmerzfrei gemacht werden. Beim Kreuzstich spritzt der Anästhesist ein Betäubungsmittel in die Nähe der Rückenmarksnerven.
Bei der Kreuzstichbetäubung kann ein Katheter eingesetzt werden, über den noch einige Tage ein Schmerzmittel verabreicht werden kann, was bei großen orthopädischen oder chirurgischen Eingriffen ein unschätzbarer Vorteil ist. Der Kreuzstich ist durch die große Erfahrung unserer Anästhesieärzte/Innen ein risikoarmes Verfahren. Der Patient wird während der Regionalanästhesie genau wie bei einer Narkose intensiv überwacht und kann auf Wunsch entweder durch ein sanftes Schlafmittel schlummern oder Musik seiner Wahl über Kopfhörer lauschen.
IntensivmedizinUnsere Intensivstation hat derzeit 5 Betten, davon 4 mit Beatmungsmöglichkeit. Ein Ärzteteam, bemüht sich zusammen mit einem speziell ausgebildeten Schwestern-/Pflegerteam rund um die Uhr um die optimale Behandlung und Betreuung unserer Patienten.
Die Intensivmedizin hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten sehr schnell entwickelt und verfügt heute über sehr effektive Möglichkeiten, das Leiden von schwerstkranken Patienten zu behandeln. Gerade bei Schwerstverletzten, Patienten nach großen Operationen und Menschen mit Erkrankungen, die eine Bedrohung der Vitalfunktionen darstellen, ist eine Intensivstation oft die einzige Chance, das Überleben und die Genesung sicher zu stellen. Für diese Arbeit stehen uns zahlreiche technische Geräte wie Beatmungsmaschinen, künstliche Nieren, Überwachungsmonitore, Infusionspumpen und spezielle Luftkissenbetten sowie Drehbetten zur Verfügung. Dadurch können wir Patienten mit schweren Atemstörungen künstlich mit computergesteuerten Maschinen beatmen, bei Nierenversagen die Nierenfunktion durch eine Dialysemaschine ersetzen, ein Herzversagen durch Zufuhr von herzwirksamen Medikamenten über Spritzenpumpen überbrücken, durch Herzkatheter die Herzfunktion am Überwachungsmonitor genauestens analysieren, usw. Die Technik scheint uns grenzenlose Möglichkeiten zu eröffnen.
Bei aller Wichtigkeit der Technik im Intensivbereich, wollen wir dennoch den Menschen, seine Genesung und Wiedereingliederung in sein normales Leben als Mittelpunkt unseres beruflichen Interesses sehen. Der schönste Lohn unserer manchmal nicht einfachen Arbeit ist z.B. wenn ein Patient nach wochenlanger Intensivtherapie aus seinem künstlichen Tiefschlaf erwacht und wieder mit uns sprechen kann.
Da wir oftmals feststellen, dass Angehörige durch den Anblick der vielen „Schläuche“ und Maschinen verunsichert sind und sich viele Sorgen machen, wollen wir durch intensive Gespräche Verständnis und Hoffnung wecken und die Ängste mildern. Manchmal begleiten wir unsere Patienten beim Sterben und wollen wir den Angehörigen auch beim Abschiednehmen hilfreich zur Seite stehen. Interdisziplinäre Intensivstation bedeutet, dass wir Patienten aller Abteilungen unseres Hauses betreuen und mit allen Fachdisziplinen des Krankenhauses und manchmal auch mit externen Fachleuten eng zusammenarbeiten, um das bestmögliche Ergebnis für unsere Patienten zu erzielen.
Dem zunehmenden Bedarf an Intensivplätzen trägt der Zubau am LKH Schärding Rechnung, wo eine nach neuesten technischen, ergonomischen und hygienischen Gesichtspunkten ausgestattete Intensivstation mit sechs Betten bereits im Entstehen ist.
Liebe Angehörige! Ihr Besuch ist ein wichtiger Beitrag um das Wohlbefinden Ihres Angehörigen zu fördern. Um eine ungestörte Pflege und Therapie zu gewährleisten bitten wir Sie einige Regeln zu beachten:
Möglichkeiten wie SIE Ihren Angehörigen unterstützen können:
Wenn Sie es wünschen, ist das Pflegeteam gerne bereit, Sie in die Betreuung Ihres Angehörigen mit einzubeziehen. Eine vom Pflegeteam erarbeitete Broschüre (Unser Patient - Ihr Angehöriger. Helfen wir gemeinsam) gibt Ihnen dazu nähere Auskunft. |
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