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Hochmoderne Sonde zur Ultraschalluntersuchung von Mast- und Enddarm

An der Abteilung für Chirurgie wird mit einer Anorektalsonde der neuesten Generation gearbeitet. Dabei handelt es sich um eine Ultraschallsonde, die zur Untersuchung des End- und Mastdarms eingesetzt wird. Das Gerät ermöglicht eine 3D-Darstellung des zu untersuchenden Bereichs, wodurch eine optimale Darstellung möglich ist. So kann das LKH Schärding den PatientInnen der Region eine umfassende Diagnostik auf dem Gebiet der Darmerkrankungen anbieten.
Durch die Möglichkeit der 3D-Rekonstruktion kann mit dem neuen Gerät die Anatomie des Darms und des Schließmuskels optimal dargestellt werden. Eingesetzt wird diese Technik vor allem in der Onkologie zur Beurteilung der Ausdehnung von Mastdarmkrebs. Die Sonde wird aber auch bei der Abklärung von Fisteln, Abszessen oder Beckenbodeninsuffizienz verwendet. „Das Gerät bietet neben der sehr exakten Darstellung aller Darmwandschichten viele Vorteile. Durch die Möglichkeit in den 3D-Aufnahmen Vermessungen von krankhaftem Gewebe vorzunehmen sind zuverlässige Verlaufskontrollen möglich. Auch das Stadium, in dem sich eine Krebserkrankung befindet, kann abgeklärt werden“, sagt Prim. Dr. Christoph Kopf, Leiter der Abteilung für Chirurgie am LKH Schärding.
„Weiters erfolgt eine vollautomatische 3D-Abtastung sowie eine optimierte Darstellung von krankhaften Prozessen.“ Somit kann noch rascher und effizienter mit einer entsprechenden Therapie begonnen werden. Weil die 3D-Befunde in höchster Bildqualität digital archiviert werden können, kann der Erfolg einer Behandlung jederzeit überprüft werden.