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Schwerpunkt SporttraumatologieSeit drei Jahren besteht im Landeskrankenhaus Schärding an der unfallchirurgischen Abteilung eine Ausbildungsstelle für Sporttraumatologie. Spezialbehandlungen von Sportverletzungen werden nach den neuesten technischen Methoden und modernsten medizinischen Erkenntnissen vorgenommen. „Eine unserer Besonderheiten ist z.B. die nichtoperative Behandlung von Achillessehnenrissen bzw. auch von Bänderrissen im Sprunggelenk.“ betont Prim. Dr. Hermann Schütz, Leiter der Unfallchirurgie am LKH Schärding. „Wir arbeiten dabei mit Spezial-Heilbehelfen, wie dem Vario-Stabil-Schuh, Tape-Verband und Sprunggelenksorthesen (speziell gefertigte Schienen). Bei der Heilung soll sich auch Narbengewebe formieren und wieder zur Bandstruktur werden.“ Kreuzbandrisse werden mit einem Ersatz aus körpereigenen Sehnen operiert. Das Besondere dabei: Die Transplantate werden nicht mehr mit Schrauben, sondern pressfit fixiert. Fast nur noch minimalinvasive Operationstechniken Die besonders bei Kampfsportarten auftretenden Querbrüche der langen Röhrenknochen operiert Prim. Dr. Schütz mit dem aufblasbaren Marknagel in minimalinvasiver Technik. Verletzungen der Schulter, Ellbogen, Knie und der Sprunggelenke werden im LKH Schärding zu 95 Prozent mit minimalinvasiven, arthroskopischen Operationstechniken behandelt. Breites Leistungsspektrum der Unfallchirurgie Die Abteilung von Prim. Dr. H. Schütz bietet den Patienten ein breites Leistungsspektrum: Primär die operative und konservative Behandlung aller Verletzungen am Bewegungsapparat. Zusätzlich werden traumatische, lebensbedrohliche Verletzungen des Gehirnschädels sowie der Lunge akutversorgt. Ungefähr zehn solcher Schädelverletzungen werden jährlich behandelt, zuletzt ein Unfallopfer mit Hirnblutungen. Zum Repertoire gehört nicht zuletzt auch die Wiederherstellungschirurgie am Bewegungsapparat sowie der endoprothetische Ersatz von durch Unfälle zerstörter Gelenke. |
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